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Nabelschnüre - Was Sie schon immer über Mütter wissen wollten
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Komödie
von Michael McKeever

Sechs kurze Stücke über Mütter 

Premiere: 14. April 2018
Inszenierung: Joerg Mohr
Regieassistenz: N.N.
Bühne: Joerg Steve Mohr, Teresa Ungan
Ausstattung: Teresa Ungan

Aufführungsrechte: AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag GmbH, Hamburg

Es spielen
Susanne von Grumbkow, Peter Englert, Michael Hecht, Susan Horn, Lisa Pellegrinon
 

Sechs kurze Stücke hat der Senkrechtstarter Michael McKeever auf seinem Erfolgskurs als Autor in der Komödie »Nabelschnüre« zusammengestellt. McKeever räumt auf mit alten, abgetragenen Klischees von Mutterschaft und entwirft in dieser Sammlung von Szenen neue überraschende Bilder von Müttern und ihren Kindern, skurril und berührend, witzig und klug. Egal ob an Deck der Titanic ein gut situiertes Paar befremdet zusieht, wie die eigenen Kinder vom Kindermädchen ins Rettungsboot gebracht werden, oder eine Hochschwangere rauchend, trinkend an Selbstmord denkt und trotz alledem von ihrem Mann mitsamt ihrem pränatalen Baby-Blues geliebt wird oder nicht zuletzt Paulas Mutter in der Küche mit der Jungfrau Maria Muffins backt. All diese Geschichten lassen Sie herzhaft lachen und berühren gleichzeitig ihr Herz. Nicht nur für Eltern, sondern besonders für Kinder geeignet - Und das sind wir ja alle!

 

Bericht von Samiya Bilgin
Komödie „Nabelschnüre“

Die Komödie „Nabelschnüre“ von Michael McKeever belebt seit 14.04.2018 die Bretter des Theater am Puls in Schwetzingen. Nach der Aufführung meinte eine Zuschauerin: „Da soll unbedingt meine Mutter rein. Ich schenke ihr eine Karte zum Muttertag.“ Dabei lächelte die Dame, weil sie wohl in einem der 6 dargestellten Mutterbilder ihre Mutter gespiegelt sah. Es ist ein Stück mit einem Potpourri verschiedenster Mutterbilder und somit auch ein Facettenreichtum an Kinderbildern, die – wie wir alle – lebenslänglich mit sehr stabilen und unsichtbaren Nabelschnüren mit unserem Mutterbild verbunden sind. So ist beim Besuch der Aufführung sicherlich für alle Mütter und somit auch für alle Kinder, also für alle Menschen, denn wir sind alle von Müttern ausgetragen und geboren, etwas Erhellendes dabei. Irgendwann während der Aufführung müssen wir dann alle einmal lachen oder nachdenken, schmunzeln oder grübeln, weil wir uns selbst oder unsere Mutter hören oder gar sehen. Sehr unterschiedliche Mütter treten da auf. Es sind anhängliche, liebende, kontrollierende, grollende, trauernde, klagende … Mütter mit ihren zum Bild gehörenden Kindern, die schimpfen, schreien, lachen, klagen, bitten, suchen … . Die 5 Schauspielerinnen und Schauspieler, die jeweils in andere Rollen schlüpfen, verstehen es brillant, all die Nuancen zu beleben und so zu überzeichnen, dass das Menschlichste an ihnen zu spüren ist und sie doch ganz weit von uns entfernt sind – zum Lachen weit. Erst beim tieferen Lauschen nehmen wir wahr, dass wir den einen oder anderen Satz schon selbst einmal gesprochen haben. Jörg Mohr hat die musikalische Komödie kurzweilig, spritzig, einfühlsam und in den Charakteren gut konturiert inszeniert, sodass wir als Zuschauer kaum am Nabel der Welt angekommen schon wieder tosenden Schlussapplaus geben. Ein Stück für alle – witzig und lehrreich – gut annehmbar und fast immer leicht verdaulich. 

 



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