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Märchen für Kinder ab 4 Jahren
von Samiya Bilgin erzählt

Märchengut - Märchen aus aller Welt

 
 

Seit Menschengedenken gehören Märchen zur Entwicklung des inneren Seelenverständnisses dazu. Die besondere Bilderwelt der Märchen spiegelt all unsere tief verwurzelten Erinnerungen, Träume und Visionen wieder. Kinder nehmen Märchen intuitiv „richtig“ wahr. Sie lauschen den erzählten Bildern und fühlend sich spielend leicht in all die Hochs und Tiefs, Aufgaben und Abenteuer der Märchenfiguren ein. Samiya Bilgin, Märchenerzählerin und Lehrerin, lässt die Welt der Volksmärchen erzählend lebendig werden. Gesprächsimpulse und Vertiefungsangebote tragen dazu bei, dass die Märchen die Herzen der Kinder berühren. Zwei Märchen werden erzählt, beschaut und in ihrer Wirkung begleitet. Behutsam leitet Samiya Bilgin von einem Gespräch in die Märchenwelt über, um dann mit den Kindern deren Gefühle und Vorstellungen zu reflektieren. Puppen, Figuren oder  Instrumente werden sie dabei unterstützen.

29.04.2018 Der Frühling beginnt. Die Bäume tragen ihr zartes Grün, die Vögel singen ihre warnenden und lockenden Lieder und die Blumen öffnen ihre duftenden, bunten Köpfchen. In dieser Zeit werden wir mit Rotkäppchen den geraden Weg verlassen. Wir werden uns an der Freiheit und Schönheit der Wiesentiefen weit ab vom Wege laben und uns an Neuem, Unbekanntem freuen. Wir werden uns mit Kuchen und Wein im Korb dem Tier nähern. Wir sind gut geschützt, denn heilige Speisen waren seit eh und je verlässliche Hilfe. Gerne werden wir der Großmutter, im Bauch des sich hingebenden Wolfes begegnen, um in die geheimen Künste des Kräuterwissens und Heilens eigenweiht zu werden. So wird sogar ein Jäger zum Geburtshelfer. Dieses bekannte Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm wird uns an diesem Morgen erfreuen. Wir werden das Märchen ganz anders hören, erfahren und erleben als wir es gewohnt sind.

21.01.2018 Das neue Jahr hat angefangen. Für ganz aufmerksame Betrachter werden die Tage schon ein wenig heller. In diese geheimnisvolle und erwartungsreiche Zeit legen wir nun ein Märchen, das in den Kindern den ersten Samen des Vertrauens, der Geborgenheit und Geduld legt. Wir werden miteinander hoffen, bangen, lachen und erleichtert sein und so mit allen unseren Gefühlsregungen die Helden des Märchens begleiten. Wie wir in das neue Jahr gehen, so gehen diese in eine andere Weise zu leben. Wie wir gespannt sind, hoffen und bangen, so auch die Helden, die mutig dem Neuen entgegen gehen. Wieder einmal dürfen die Kinder gespannt sein, was sie an jenem Sonntag hören, erleben und selbst gestalten dürfen. 

08.10.17 Früh sind die Tage dunkel und lang sind die Nächte. Es ist jene Zeit, in der die Außenwelt in der Dämmerung verwischt und die Innenwelt ihre bekannten Wesen zeigt. Da sind Zwerge und Gnome, Drachen und Riesen, die sich zeigen und uns da wohlgesonnen, dort ablehnend begegnen. Manchmal fragen sie um Rat, manchmal bieten sie ihre Hilfe an, immer aber ist es fern von den Lichtzeiten. In dieser Zeit ist das Märchen nicht weit von der Wirklichkeit entfernt. In den Nebelschwaden der Oktobertage hängen gerne die Geschichten von Königinnen und Schlössern, sprechenden Tieren, Wundern und Glasbergen. Auch wir tauchen in die Märchenwelt ein, lassen uns führen und leiten in tiefe Wälder und Schlösser oder auf die Gipfel hoher Berge. Dort fühlen wir mit den Helden und bangen oder hadern, um uns am Ende dem »guten Ausgang« lächelnd und erleichtert hinzugeben. Wie immer runden Verse und Bastelarbeiten den Theaterbesuch ab.

 

07.05.17 Der Frühling hat nun Einzug gehalten. Längst sind die Tage wieder länger und wärmer. Die Vögelchen haben ihre Nester bezogen und die Pflanzen grünen und blühen. Ein Frühlingsmärchen wird diese Stimmung ins Theater am Puls holen und dort intensiv erlebbar machen. Es sind die Pflanzen, die uns Menschen helfen, gesund zu bleiben und uns heilen. Sie bekommen im Frühling unsere Märchenaufmerksamkeit. So viel schenkt alljährlich die Natur uns Menschen, dass wir ihr mit einem Märchen, einem Wandlungsbild und viel Staunen danken können. Mit Vögeln werden wir auf Reisen gehen, Pflanzen werden uns dabei helfen und uns beistehen. Am Ende werden wir uns glücklich preisen, weil alles seinen märchenhaften Ausgang gefunden hat.

 

29.01.16 Das Jahr ist noch jung. Noch ist es draußen kalt und dunkel. Wir sehnen uns schon nach helleren Tagen und einem zarten Hauch von Frühling. Dass auch der Winter – sogar wenn er Schnee und Eis mit sich bringt – seine schönen, Wunder-vollen und Überraschung-reichen Seiten hat, erleben die Kinder in der Märchenstunde. Wir tauchen in verschneite Wälder, wandern in der Dunkelheit und Kälte durch einsame Waldtiefen und sind einzig und allein auf Helfer aus der Welt der Zwerge, Gnome und Wichtel angewiesen. Sie begegnen uns und sind zur Seite, wenn wir mit der Heldin verzweifeln. Wie immer beschert das Märchenleben Abenteuer und wie immer reifen wir mit der Heldin und erleben mit ihr das Glück des guten Endes. 

 

23.10.16 In den Tagen, in denen es draußen dunkler wird, Wind und Regen durch die Gegenden fegen und die Drachen der Kinder umher fliegen, schweben wir auf Kissen in das Land der Kamele, der Wüste und der großen Hitze. Mit Musik aus fernen Landen, Instrumenten entlockt, die uns fremd sind, reisen wir zur Tochter eines Wesirs, die um ihr Leben schön erzählen kann. Wir lernen mit ihr Ala ed Din kennen, einen Schneidersohn, der lieber träumt statt denkt und lieber wünscht statt arbeitet. Dass auch ein Wunderleben Mut, Kraft, Wachheit des Geiste, Glück und Liebe braucht, erleben wir in seinen Lebensbildern. Jedes Kind, das mit uns seinem Geschick lauscht, darf auf seine Weise erleben, dass sich Wünsche erfüllen können und dass wir alle in unserem Leben Aufgaben und Hürden zu überwinden haben, an denen wir reifer und weiser werden. So lasst uns gemeinsam mit Musik und Duft in die Welt der wunderlichen Dinge reisen.



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