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Die Leiden des jungen Werther
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Schauspiel
von Johann Wolfgang von Goethe
Premiere: 9. Oktober 2009
Inszenierung: Sascha Oliver Bauer | Regieassistenz: Beate Krist
Bühne: Sascha Oliver Bauer, Joerg Steve Mohr, Teresa Ungan
Ausstattung: Teresa Ungan

Musiker: Wolfgang Kuhn
Es spielen
Nathalia Herrera-Szanto, Wolfgang Kuhn, Bastian Michael, Alexander Prosek
 
Es ist der leidenschaftlichste, vielleicht aber auch gefährlichste Traditionstext deutscher Sprache: In "Die Leiden des jungen Werther" erzählt Goethe die Geschichte eines jungen Mannes, der in verzweifelter Liebe zu einer jungen Frau, die schon einem anderen gehört, Selbstmord begeht. "Wenn wir uns selbst fehlen, fehlt uns doch alles", notiert der junge Werther in einem Brief nur wenige Wochen, bevor er seinem Leben ein Ende setzt. Ist es nur unerfüllte Liebe, die ihn in den Freitod führt? Ist es die Unbedingtheit dieser Liebessehnsucht, die keinen anderen Wert als deren Erwiderung duldet? Oder beginnt das Leid einer unglücklichen Liebe nicht in einer unerfüllten Liebe zu sich selbst? Der junge Goethe galt damals als Bürgerschreck, und sein Protagonist Werther war für die Bürgerschaft von 1774 der Inbegriff des Störenfrieds, Rebellen und Freigeistes. Goethes Briefroman "Die Leiden des jungen Werther" ist der Schlüsselroman dieser Zeit, der Goethe mit einem Schlag in Deutschland bekannt machte. Ein Kultbuch, mit dem Goethe zusammen mit anderen Texten von Herder, Schiller, Klinger und Lenz, die Sturm und Drang Zeit begründete.


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